Theorie

Hoodia soll beim Abnehmen helfen, indem es das Hungergefühl unterdrückt. Dadurch isst man automatisch weniger und nimmt damit auch weniger Kalorien zu sich. Dies führt dazu, dass man abnimmt.

Wirkungsweise

In modernen Labors westlicher Pharmaunternehmen wurde die Pflanze aufs genaueste untersucht. Vor allem die appetithemmende Substanz in der Pflanze stand im Interesse der Pharmaunternehmen. Die Substanz wurde gefunden: das Steroidglycosid wurde auf den Namen P57 getauft. Die Substanz gaukelt dem Gehirn einen ausreichend hohen Blutzuckerspiegel vor und verhindert damit, dass Botenstoffe ausgeschickt werden, die dem Körper sagen „Ich habe Hunger“.

Der Mechanismus, nach dem der Wirkstoff der Hoodia-Pflanze wirkt, ist bis heute noch nicht komplett aufgeklärt. Zumindest gibt es keine veröffentlichten Studien hierzu – vermutlich auch, um Kopien der Produkte zu unterbinden. Allerdings wird vermutet, dass sich der Wirkstoff zur Entwicklung von Diabetiker-Medikamenten hervorragend eignen würde.

Allerdings sollte man dennoch vorsichtig mit der Dosierung des Mittels umgehen, denn es gibt keine Langzeitstudien über die Einnahme von Hoodia. Die Buschmänner in Afrika verwenden die Pflanze nur auf ihren Jagdausflügen, die lediglich einige Tage dauern. Danach essen sie wieder wie gewohnt ihre regelmäßigen Mahlzeiten. Will man jedoch abnehmen, wird der Körper über eine längere Zeit (7 Tage bis zu mehreren Wochen) mit der Substanz in Berührung gebracht. Dies sollte man bedenken, auch wenn das Produkt rein pflanzlich ist. Es gibt schließlich auch genügend Giftpflanzen auf unserer Erde. In kleinen Dosen konsumiert wirken sie sicherlich gesund, in hohen Dosen jedoch können sie krank machen.

Die Buschmänner verwendeten Hoodia übrigens außer zum Stillen von Hunger und Durst weiterhin auch als Erkältungsmittel.

 

 

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